Ein Bereich des Neuromarketings beschäftigt sich damit, zu beobachten und zu analysieren, wie Menschen beim Betrachten einer Werbung reagieren und passt diese dann entsprechend an. Oder einfacher ausgedrückt: Die Werbung wird genau auf ein zuvor entwickeltes Phantombild des Kunden zugeschnitten.

Wäre es da nicht praktisch, selbst ein solches Kunden-Phantombild erstellen zu können? Das ist möglich – aber nur, wenn man sich perfekt in seine Zielgruppe hineinversetzen kann …

 

Kennen Sie Ihre Zielgruppe

  1. Allgemeine Informationen

Um mit einer Werbung ins Schwarze zu treffen, ist es zunächst einmal wichtig zu wissen, wen man überhaupt ansprechen möchte. Ist ihre Kundschaft vorwiegend weiblich, ist es vielleicht nicht gerade die beste Idee, einen Schraubenschlüssel als Werbegeschenk zu wählen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Alter. Bilder, Farben und Wortwahl müssen entsprechend angepasst werden. Ebenso wichtig ist die Schriftgröße: auch in fortgeschrittenem Alter sollte man noch im Stande sein, die Texte auf einer Webseite zu entziffern.

  1. Herkunft

Um Ihre Werbung in Zukunft zu verbessern ist es wichtig zu wissen, wie der Besucher auf Ihre Webseite gelangt ist. Hat er direkt auf Google nach Ihnen gesucht, wurde er durch Ihren letzten Post auf Facebook auf Ihre Seite verwiesen oder hat er vielleicht einfach einen vorgeschlagenen Link angeklickt? Mithilfe dieser Information können Sie beurteilen, woher die meisten Kunden kommen und in welchen Bereich man lieber noch investieren sollte.

Und noch ein anderer Punkt ist auf keinen Fall zu vernachlässigen: Es muss unbedingt darauf geachtet werden, welche Endgeräte die Kunden nutzen! Denn während sich diese noch vor einem Jahr auf Laptop und Computer beschränkten, sind heute vor allem Smartphones und Tablets ganz vorne mit dabei. Und das bedeutet für die Webseite: sie muss unbedingt responsive und auf verschiedene Bildschirmgrößen anpassbar sein!

  1. Wünsche und Ziele

Um dem Kunden ein optimal auf ihn zugeschnittenes Angebot bieten zu können, sollten Sie genau wissen was Ihre Zielgruppe will, braucht und was sie sich auch leisten kann. Gerade über soziale Netzwerke ist es relativ einfach geworden, sich Informationen über Hobbys, Beruf und finanzielle Situation zu beschaffen.

 

Auf einer Wellenlinie mit dem Kunden

Das Ziel eines jeden Unternehmens sollte es sein, das Angebot kundenorientiert zu gestalten. Auch das Design der Webseite sollte nicht nur dem Unternehmen, sondern vor allem den Besuchern gefallen. Denn nur wenn sich beide auf dem selben Niveau befinden, kann die Kommunikation zwischen Kunde und Unternehmen perfekt funktionieren. Aber wer seine Zielgruppe genau kennt, dem sollte dieser Punkt ja keine Probleme bereiten …

 

Und wozu das alles?

Eigentlich verhält es sich wie mit aufgereihten Dominosteinen. Ziel des Spiels ist es, mit einem Stoß alle Steine zum Fall zu bringen. Damit dies funktionieren kann, muss jedoch eine gute Vorarbeit geleistet werden – also alle Steine sollten gerade und in regelmäßigen Abständen aufgestellt sein.

In unserem Fall ist der Stoß die Werbung, die den Kunden neugierig macht und ihn veranlasst, beispielsweise Ihre Webseite zu besuchen. Steht ein Stein schief, sprich: wird der Besucher enttäuscht, verlässt er die Webseite. Wurde aber schon im Voraus gute Forschungsarbeit über die Bedürfnisse des Kunden geleistet, wird dieser unter Umständen dazu verleitet, Kontakt aufzunehmen, eine Adresse zu hinterlassen oder sogar einen Kauf zu tätigen. Und ist der Kunde zufrieden, sind alle Dominosteine gefallen.