Crowdsourcing“ setzt sich zusammen aus den Worten „Outsourcing“ und „Crowd“, welches von Jeff Howe im Juni 2006, für einen Artikel im „Wired Magazin“, zum Leben erweckt wurde.

Unter dem Wort „Crowdsourcing“ versteht man das Einbeziehen einer Gruppe (Masse) von Internetnutzern außerhalb der eigenen Unternehmensstruktur, die in einem vordefinierten Rahmen (Zeitraum, Umfang, Teilnahmebedingungen, Vergütung usw.) unterschiedlichste Mehrwerte für einen Auftraggeber (Unternehmen, Dienstleister, Internetplattform usw.) generieren.

Der „Crowdsourcing“-Prozess folgt den Prinzipien der

• Freiwilligkeit,
• Selbstbestimmung und der
• Orts- und Zeitunabhängigkeit,

wodurch die Motivation zu arbeiten, und das mit Spaß an der Sache, wesentlich höher ist wie in einem Unternehmen mit klassischem Arbeitsplatz!

Dieser Wertschöpfungsprozess findet entweder auf der eigenen Internet-Plattform statt oder unter Verwendung diverser vorhandener Plattformen im Netz.

Beispiel für Crowdsourcing

Hier am Besipiel von www.unseraller.de

Er baut auf die Kraft der „Crowd“ – ihrer Kreativität und Vielfalt an Ideen, kulturellen Hintergründe, beruflichen Qualifikationen, Können und Erfahrungen.
Um die Zusammenarbeit der einzelnen Nutzer in der „Crowd“ möglich zu machen, werden Social-Media-Mechanismen wie Kommentieren, Bewerten, Weiterempfehlen und Verschlagworten eingesetzt.

Die Summe der Ideen, Erfahrungen und Meinungen führt zu neuen Ergebnissen und Mehrwerten!

 

Mehrwerte

1) Marketing
Die Nutzer werden dazu animiert die Werbebotschaften weiter zu verbreiten. Diese Mund-zu-Mund-Propaganda kann als weiterer Kommunikationskanal einer integrierten Marketing-Kampagne eingesetzt werden.

Doritos Werbespots für den Superbowl 2010
Die Ideen für die Werbespots kamen auch im Jahr 2010 wieder aus einem Crowdsourcing Projekt und wurden nicht wie üblich von einer Agentur produziert.

Dieser Spot belegte den 2. Platz des „2010 USA TODAY Ad Meter“! Die Macher erhielten hierfür zusätzlich 600.000 Dollar. Wahnsinns Leistung – bei der Konkurrenz!

2) Produktentwicklung und -ideen
Derzeit werden Kunden noch viel zu selten ganz direkt nach Produktideen gefragt, obwohl der Kunde derjenige ist, der am besten weiß was er braucht!
In der Zukunft wird sich auch das durch „Crowdsourcing“-Projekte ändern und die Kunden noch stärker involviert werden!

Mehrwerte: Neue Produktideen, Geschmacksrichtungen, Rezepturen und Innovationen.

Tchibo Ideas
Eine in Deutschland beispielhafte „Crowdsourcing“-Plattform, die zugleich auch das eigene Markenimage pflegt. Auf dieser Plattform werden seit Sommer 2008 die Menschen nach Problemen, die gelöst werden sollten, befragt. Tchibo bekommt hierdurch ein gutes Bild vom Kernmarkt und kann zugleich Kontakt zu neuen Produktdesignern mit guten Ideen knüpfen.

Beispiel für Crowdsourcing (tchibo)

Hier am Beispiel von www.tchibo.de

3) Ideengenerierung und nutzbare Designs
Eine der einfachsten und gleichzeitig erfolgreichsten Form von „Crowdsourcing“ ist die der Creativ-Content Generierung.
Hierbei müssen die Incentivierung der Teilnehmer und die weiteren Rahmenbedingungen wie Teilnahmebedingungen, Rechteübertragung, offenes und authentisches Communitymanagement stimmen. Und trotzdem kann noch viel verkehrt gemacht werden, da die Crowdsourcing-Mechanismen hier oft gar nicht oder nur ansatzweise zum Einsatz gebracht werden. Jedoch gibt es auch einige positive Beispiele, wie Crowdsourcing auch im Bereich Produktdesign, Videoclips, Verpackungsdesign, Illustrationen funktioniert.

Mehrwerte: Designdienstleistungen, langfristige Zusammenarbeit mit Grafik- und Designtalenten, Produkt mit modernem Design (Zeitgeist, Style), Wissen was die Kunden bereits vor der Produktion möchten und was sie toll finden.

threadless
Bei threadless, dem wohl erfolgreichsten kommerziellen „Crowdsourcing“-Projekt, geht es um T-Shirt Design. Die einzelnen Designs kommen direkt aus der Community. Bevor ein neues Design aufgenommen wird, muss es erst über den virtuellen Laufsteg der Community. Besteht es das Casting, hat es die Möglichkeit in limitierter Auflage produziert zu werden. Die wöchentlich eingesendeten Designvorschläge belaufen sich auf 800 – 1.000 Stück. Dieses Projekt, das seit dem Jahr 2000 am Start ist, erzielt jährlich einen Gewinn im siebenstelligen Bereich.

Incentivierung der Mitglieder: 2.000 US-Dollar für den Designer, wenn der Entwurf gedruckt wird.

Beispiel für Crowdsourcing (threadless)

Hier am Beispiel von www.threadless.com

 

Crowdsourcing funktioniert!

Wenn man es richtig macht als Unternehmen. Wenn die Prämien stimmen, wenn das Thema spannend ist für Kreative, wenn man die Manpower bereit ist zu investieren, die eine solche Social Media Aktion erfordert!

Kontaktieren Sie uns jetzt!