“Digital Natives” und “Digital Immigrants”


In der Studie “Media 2020″ prognostiziert die Agentur Mediacom, dass sich im Jahr 2017 das Verhältnis von “Digital Natives” zu “Digital Immigrants” umkehrt.

In Deutschland leben dann mehr “Digital Natives” als “Digital Immigrants”.

Digital Natives sind die Personen, die mit Web, Mobiltelefonen und Online-Medien aufwuchsen, während Digital Natives die Personen sind, die nur mit klassischen Medien wie Zeitung und Fernsehen groß wurden.

So ist abzusehen, dass sich auch der Stellenwert der Werbung ändert. Bei jüngeren Generationen wird die Aussage der Werbung immer unbedeutender, auch das Vertrauen in Unternehmen wird niedriger bewertet werden. Die Empfehlungen von Freunden von Bekannten werden hingegen immer mehr geschätzt.

So kann es auch dazu kommen, dass Mailing und E-Mail Newsletter nachfolgende Generationen nicht mehr überzeugen. Es wird immer wichtiger werden, mit anderen Menschen in kürzester Zeit in Dialog zu treten und Empfehlungen zu sammeln.

Dies bedeutet auch für Unternehmen neben Budgetumschichtungen ein Wandel im Marketing. Social Media wird immer mehr dazu genutzt werden, um kurzfristig Aufklärung zu betreiben und Empfehlungen zu verbreiten oder zu erhalten. Facebook, Twitter, Xing … Social Media boomt!

vgl. absatzwirtschaft 1/2-2010, S. 22,23

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