OSW Werbeagentur

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Archiv der Kategorie 'Neuigkeiten der Werbebranche'

Über Facebook & Co.

Mittwoch, den 26. Mai 2010

Matthias Kurwig, CEO Neoogilvy Worldwide in New York, weist auf die Wichigkeit von Social Media für Unternehmen hin:

“Die Nutzerzahlen sind so gigantisch, dass es sich keiner leisten kann, diese Kanäle zu ignorieren. (…) Der häufigste Fehler ist, dass Unternehmen Social Media betrachten wie klassische Werbeträger. Sie lassen sich nicht auf einen ernsthaften, kontinuierlichen Dialog ein und versuchen zum Beispiel, Inhalte zu kontrollieren und Kritik auszublenden. (…) Einige Websites kriegen heute schon mehr Traffic über Facebook als über Google, und die Macher werden einen Weg finden, diese Weiterleitung mit Werbebotschaften zu verbinden.”

vgl. Fachzeitschrift Absatzwirtschaft, Ausgabe 06-2010, Seite 49

Erfolg lässt sich mit Twitter vorhersagen

Mittwoch, den 26. Mai 2010

Durch die Analyse einer großen Menge von Tweets kann man Rückschlüsse über Zielgruppen ziehen und Vorhersagen für den Erfolg von Produkten am Markt treffen.

Bernardo Hubermann, Direktor des Social Computing Lab bei Hewlett Packard sagt: “Twitter ist nur ein Beispiel für Social Media. Wir könnten auch andere Blogs nutzen. Aber wie gesagt können wir den Erfolg und Misserfolg von Produkten vorhersagen.”

Hubermann führt weiter aus, dass auch Werbekampagnenerfolge und eventuell sogar Wahlausgänge mit den Daten von Tweets prognostiziert werden können. Allerding muss auch die Datenmenge angemessen groß sein. Zu Testzwecken bei Einspielergebnissen von Kinofilmen wurden beispielsweise 2,89 Mio Tweets von 1,2 Mio Nutzern unter die Lupe genommen.

vgl. Fachzeitschrift Absatzwirtschaft, Ausgabe 06-2010, Seite 30

AdWords für Mobile

Dienstag, den 13. April 2010

In den USA stellt Google schon seit längerem den Nutzern von Mobiletelefonen wie dem iPhone einen Zugriff zu dem AdWords Konto zur Verfügung.

Dieses neue “AdWords for Mobile” bietet einen Komplettzugang mit Statistiken, aber auch Editiermöglichkeiten für Kampagnen und Keywords.

Die Anwendung ist momentan über https://adwords.google.com/dashboard/Dashboard erreichbar.

Die deutsche Version wird in wenigen Wochen erwartet.

Google goes local

Montag, den 12. April 2010

Googlen ist in, klassische Telefon- und Branchenbücher sind out!

Das Medienverhalten ändert sich und das macht sich auch regional bemerkbar. Internetnutzer, die in ihrer Stadt nach Angeboten und Dienstleistungen suchen, machen dies mittlerweile lieber über Google. Wer ein Handy mit Internetanschluss hat, braucht nicht mal mehr einen Rechner.

Der Nutzen der Suchmaschinenoptimierung und des Suchmaschinenmarketing erhöht sich daher auch für regionale Unternehmen. Den meisten lokalen Anbietern oder Konzernen mit Filialen ist diese Medienwirkung nicht richtig bewusst. Anders kann man die vielen schlechten Websites lokaler Unternehmen und die fehlende Präsenz von Konzernfilialen in den lokalen Trefferlisten nicht erklären.

Handwerker, Hotels, Rechtsanwälte, Steuerberater, Restaurants und viele weitere Unternehmen sollten sich deshalb fragen, ob und bei welchen Suchwörtern ihre Website im Top-Ranking liegt und ob es Optimierungsmaßnahmen gibt.

Achten Sie darauf, dass Sie bei der lokalen Suche am eigenen Ort gefunden werden!

vgl. Fachzeitschrift “absatzwirtschaft”, Ausgabe 04/2010, S. 78 ff.

Facebook und Twitter

Mittwoch, den 24. Februar 2010

Gemäß einer Studie von Nielsen haben Nutzer Sozialer Netzwerke im Dezember weltweit durchschnittlich mehr als fünfeinhalb Stunden auf Websites wie Facebook und Twitter zugebracht. Das entspricht einem Anstieg um 82 Prozent gegenüber den für Dezember 2008 ermittelten drei Stunden.

Ende 2009 waren Blogs und Social Networks am beliebtesten, gefolgt von Online-Spielen und Instant-Messaging-Anwendungen. Facebook führt die Liste an und erreicht einen Marktanteil von 67 Prozent. Das entspricht 207 Millionen eindeutigen Besuchern.

Nutzerstruktur:

1: USA (142 Millionen eindeutige Besucher)
2: Japan (46,5 Millionen)
3: Brasilien (31,3 Millionen)
4: Großbritannien (29,1 Millionen)
5: Deutschland (28 Millionen)

Mit knapp sieben Stunden durchschnittlich verbrachten Anwender aus Australien die meiste Zeit auf Social-Networking-Websites. Nutzer aus den USA, Großbritannien und Italien kamen auf über sechs Stunden. Die Deutschen hielten sich über vier Stunden auf ihren Lieblingswebsites auf.

Werbung auf Newsseiten wirkt seriös

Mittwoch, den 10. Februar 2010

Gemäß der Studie des Marktforschungsinstituts Innofact, sind Besucher von Nachrichtenseiten besonders aufgeschlossen gegenüber Werbung. Auf Newsportalen soll Onlinewerbung auch über 80 Prozent seriöser wirken als auf anderen Websites. Für die Untersuchung wurden 4.000 Internetnutzer befragt.

Normalerweise wird Onlinewerbung auf Internetseiten von zwei Drittel der Besucher als störend empfunden. Auf Nachrichtenseiten stört die Werbung nur die Hälfte der User.

Rund 33 Prozent der Besucher von Newsseiten beurteilen die Werbung sogar als sympathisch. Ein Viertel bewertet Marken, die dort erscheinen als besonders seriös.

“Digital Natives” und “Digital Immigrants”

Dienstag, den 26. Januar 2010

In der Studie “Media 2020″ prognostiziert die Agentur Mediacom, dass sich im Jahr 2017 das Verhältnis von “Digital Natives” zu “Digital Immigrants” umkehrt.

In Deutschland leben dann mehr “Digital Natives” als “Digital Immigrants”.

Digital Natives sind die Personen, die mit Web, Mobiltelefonen und Online-Medien aufwuchsen, während Digital Natives die Personen sind, die nur mit klassischen Medien wie Zeitung und Fernsehen groß wurden.

So ist abzusehen, dass sich auch der Stellenwert der Werbung ändert. Bei jüngeren Generationen wird die Aussage der Werbung immer unbedeutender, auch das Vertrauen in Unternehmen wird niedriger bewertet werden. Die Empfehlungen von Freunden von Bekannten werden hingegen immer mehr geschätzt.

So kann es auch dazu kommen, dass Mailing und E-Mail Newsletter nachfolgende Generationen nicht mehr überzeugen. Es wird immer wichtiger werden, mit anderen Menschen in kürzester Zeit in Dialog zu treten und Empfehlungen zu sammeln.

Dies bedeutet auch für Unternehmen neben Budgetumschichtungen ein Wandel im Marketing. Social Media wird immer mehr dazu genutzt werden, um kurzfristig Aufklärung zu betreiben und Empfehlungen zu verbreiten oder zu erhalten. Facebook, Twitter, Xing … Social Media boomt!

vgl. absatzwirtschaft 1/2-2010, S. 22,23

“Simple sells”

Montag, den 25. Januar 2010

Im Marketing hieß es lange “Sex sells”, doch nun scheint sich ein Wandel bemerkbar zu machen. Immer weniger locken erotische Bilder und Botschaften. Aufgeklärte Verbraucher wollen nicht mehr verführt, sondern sachlich informiert werden.

Klare und einfache Aussagen werden immer mehr gefordert. So lautet die neue Marketingdevise: “Simple sells”!

Die Marktforscher von Datamonitor fanden heraus, dass der Begriff “simple” im Marketing jetzt um 64,7 % häufiger verwendet wird als im Jahr 2005.

In den neuen Medien gibt es hierfür schöne Beispiele:
Google begann mit einer zündenden Idee und mit einem simplen Interface. Mit reduziertem Aufbau verdrängte Facebook den Medienpionier myspace. Und nun versucht Twitter in Sachen Wachstum und Beliebtheit Facebook zu übertrumpfen.

Tja, weniger ist mehr!

vgl. absatzwirtschaft 1/2 2010 S. 17

Google und die Synonyme

Donnerstag, den 21. Januar 2010

Google ist hervorragend darin, Wörter zu suchen und sie abzuspeichern. Doch es gibt noch immer Dinge, die diese Suchmaschine mit ihren vielen Spidern und Robots noch nicht kann: Wörter und deren zusammenhängende Bedeutung verstehen.

Beispiel: Google versteht nicht, ob man mit “apple” nun eine Frucht oder ein Unternehmen meint.

Es gibt noch viele weitere Beispiele. Und dann wird die ganze Sache noch komplexer, wenn man beachtet, dass Google dieses Problem noch in über hundert Sprachen lösen sollte.

Dennoch: Google arbeitet dran. Und zwar schon mehrere Jahre. Mit weiteren Algorithmen will Google die Ergebnisse der Suchmaschine nun verbessern, so dass auch Synonyme und damit auch die Bedeutung der gesuchten Begriffe besser erfasst werden.

Im Google Blog findet man die voraussichtlichen Erfolge am Beispiel des Keywords “photos” und “pictures” präsentiert.

TV Werbung mit Suchmaschinenmarketing kombiniert

Dienstag, den 12. Januar 2010

Verlängert man eine TV-Werbekampagne durch Suchmaschinenmarketing, dann führt dies zu einer deutlichen Steigerung der ungestützten Markenbekanntheit. Zu diesem Schluss kam der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in einer aktuellen Studie.

tv-werbung-und-suchmaschinenmarketing
vgl. BVDW

Wie die Auswertungen zeigen, zieht die Kombination von TV-Werbung mit einer Suchwortkampagne (SEA, Search Engine Advertising) sowie Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization) eine Erhöhung der ungestützten Markenbekanntheit von 91 Prozent nach sich.

“Ohne parallele Einbindung von Kampagnen im Bereich der Suchwortvermarktung und Suchmaschinenoptimierung verschenken Unternehmen die Möglichkeit, stärker im Relevant Set der Kunden präsent zu sein“, sagt Reza Malek (Quisma), Unitleiter SEM im BVDW.