Hubba Bubba klebt kaugummigleiche Luftballons an Werbeplakate anderer Unternehmen und zieht die Aufmerksamkeit auf das eigene Produkt.

Unter einer Google-Bombe versteht man die Manipulation des Suchergebnisses für eine bestimmte Webseite durch vielfaches Setzen von Links mit einem vereinbarten Ankertext.
Die bekannteste Google Bomb platzte im Jahr 2003. Gegner von George W. Bush fluteten das Internet mit Artikeln über den Präsidenten und setzten Verlinkungen zur Seite des Weißen Hauses mit dem Ankertext “miserable failure” (jämmerliches Versagen). Suchte man nach diesem Begriff, erschien auf Google’s Suchergebnisliste die Website des Weißen Hauses auf Rang 1. Erst im Jahr 2007 konnte diese Google Bomb durch Verändern des Suchalgorithmus entschärft werden.
Weitere Google Bomben:
2005: Sucht man nach “experiment kohlkopf” führt Google zur Seite von Angela Merkel.
2008: Auf der Suche nach “dangerous cult” stößt man auf Scientology.
2009: Bei Eingabe des Suchbegriffs “verräter partei” wird man zur SPD geleitet.
Aktuell:
Gibt man momentan (Stand: 11/2009) bei www.google.com den Namen der Gattin des US-Präsidenten “michelle obama” ein und wechselt dann auf die Bildersuche (Images), erscheint ein rassistisches, diffamierendes Foto. Google nahm dieses Foto aus dem Index, doch da es bereits häufig kopiert, weitergeleitet und verlinkt wurde, erschien es bald wieder auf Platz eins.
Möchte Google die Seiten überhaupt entfernen? Ist zuviel Zensur nicht schädlich für das betriebswirtschaftliche Denken des Suchmaschinenriesen?
Auf jeden Fall entschuldigt sich Google offiziell für angreifende Seiten und topplatzierte Diffamierungsseiten und -anzeigen.
Sucht man beispielsweise auf www.google.com nach “jew” (Jude) erscheint eine Entschuldigung als AdWords Anzeige. Hier entschuldigt Google sich für herabsetzende und diskriminierende Seiten, die bei organischen Ergebnissen angezeigt werden.

Eine Entschuldigung via AdWords. Ist das nicht vielleicht ein Zeichen von Machtlosigkeit?
IKEA zeigt vorbildlich, wie Unternehmen Social Networks nutzen können.
Die Idee:
IKEA wollte mithilfe von “Facebook” die Neueröffnung eines Einkaufszentrums in Malmö promoten.
Die Vorgehensweise:
IKEA erstellte einen Account für den Filialleiter in Malmö. Innerhalb zwei Wochen wurden 12 Verkaufsräume aus dem Zentrum in Malmö fotografiert und als Bilder auf den Account des Filialleiters hochgeladen. Die Facebook-User, die ihren Namen als erstes auf den einzelnen Produkten der abfotografierten Ausstellungsräume verlinkten, erhielten die Produkte als Geschenk.
Das Ergebnis:
Das Interesse nach den Bildern stieg, tausende von Usern verfolgten die Aktion und warteten auf neue Austellungsräume. Die Aktion wurde auf Facebook durch Newsfeeds, Links und Kommentare aller Beteiligten fast exponentiell verbreitet. Tausende Zielpersonen wurden erreicht, hunderte von Links erzeugt.
Welche Chancen bietet Domainmarketing? Was bedeutet Affiliate oder wie können kleine und mittelständische Unternehmen Weblogs nutzen?
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Download: 10 Tipps für die praktische Anwendung von Onlinemarketing im Unternehmen
In manchen Fällen kann es angebracht sein, in Verbindung mit der Suchmaschinenoptimierung mehrere Keywords zu kombinieren. So kann man beispielsweise in URLs, in ALT-, title-, description-Tags, Linktexte usw. mehrere Schlagwörter einbauen.
Häufig stellt sich die Frage, was nun besser ist: ein Bindestrich oder ein Unterstrich zwischen den Keywords?
http://www.keyword1-keyword2.de oder http://www.keyword1_keyword2.de ?
Unsere Antwort: kommt drauf an!
Das Prinzip lautet nämlich: ein Bindestrich trennt und ein Unterstrich verbindet!
Möchten Sie also beispielsweise unter dem Keyword “blumenverkauf” gefunden werden, sollten Sie das Keyword “blumenverkauf.html” oder “blumen_verkauf.html” in Ihre URL einbauen.
Sind Sie allerdings darauf aus unter den Keywords “blumen” und “verkauf” gefunden zu werden, sind die Keywords als “blumen-verkauf.html einzupflegen.
Fazit: Verwenden Sie eher Bindestriche und gehen Sie mit Unterstrichen vorsichtig um. Definieren Sie nämlich die Keywords “stiefel” und “halbschuhe” und schreiben die Keywords mit Unterstrich (stiefel_halbschuhe), dann speichert der Suchmaschinenroboter das Keyword “stiefelhalbschuhe” in der Datenbank ab. Und ob danach wohl viele User suchen?