Es kommt nicht immer darauf an, dass Ihre AdWords Anzeige die oberste Postion, also Rang 1 einnimmt. Sicher, diese Anzeige wird dort öfters angeklickt und erzielt mehr Conversions, verursacht aber auch mehr Kosten. Immer mehr User klicken automatisch und ohne Überlegung auf das Topranking, finden dann nicht konkret das, was sie suchen und ziehen enttäuscht von dannen. Andere potentielle Kunden schauen sich die Textanzeigen konzentriert durch und entscheiden sich dann für die passendste Anzeige, egal ob sie auf Platz 2, 4 oder 6 rankt. Die Coversionraten (Conversions / Klicks) werden somit kaum vom Ranking der Anzeige beeinflusst. Dies bestätigt auch Hal Varian, Spezialist für Google AdWords, siehe Google AdWords Blog.
Interessante Kurzstatements von Lars Lehne, Country Director bei Google Germany.
In wenigen Sätzen erklärt er, warum und wie Onlinemarketing gerade für mittelständische Unternehmen interessant wird.
Jeder, der sich mit Google AdWords befasst und dieses System als Onlinemarketinginstrument benutzt, sollte auch wissen, welche Faktoren Einfluss auf das Ranking der AdWords Anzeigen haben.
Wie kann man mit geringeren Preisen Topplatzierungen bei AdWords erzielen?
Kommt es nur darauf an, welchen Klickpreis man bereit ist zu bezahlen?
Wie setzt sich der Qualitätsfaktor zusammen?
Diese und weitere Fragen beantwortet Googles Chief Economist Hal Varian in einem kurzen Video. An klaren Beispielen erklärt er auf hervorragende Weise das nicht ganz leichte Rankingverfahren von Google AdWords. Der Clip ist auf englisch und dennoch leicht verständlich.
In Verbindung mit Suchmaschinenmarketing wurde in diesem Blog bereits öfters der Begriff “Landing Page” erwähnt. Was genau versteht man unter dieser Seite?
Die Landing Page ist die Zielseite, auf der ein Besucher landet, wenn er über ein Werbemedium (z.B. Banner, AdWords Textanzeige, etc.) zum Internetauftritt findet. Diese Landing Page wird unter Berücksichtigung von SEO Kriterien optimiert und soll auf Suchmaschinenergebnisseiten besonders gute Ergebnisse erzielen.
Häufig wird der Begriff Landing Page auch als Brückenseite oder Doorway Page verwendet. Es soll also eine Seite sein, über die der User zum Gesamtauftritt findet. Auf dieser Brückenseite bindet man den Besucher, bietet ihm klare Informationen und fordert ihn bestmöglich zum Handeln auf.
Die Landing Page sollte den Content enthalten, der auf dem Banner oder der Textanzeige auch angepriesen wurde. Achten Sie somit immer darauf, bei AdWords Kampagnen Keywords, Textanzeigen (Überschrift und beschreibender Text) und Landing Page miteinander abzustimmen.
Den Überschriften von Google AdWords Anzeigen muss man eine hohe Bedeutung beimessen. Sie erzeugen Aufmerksamkeit und stechen in blauer Schrift als Link ins Auge. In der Überschrift sollte am besten ein schlagkräftiges Keyword enthalten sein, das auf der Suchergebnisseite dann zusätzlich mit fett gedruckten Buchstaben erscheint. Auch inhaltlich sollten Die Überschriften der Anzeigen zum beschreibenden Text und zum Text auf der Landingpage passen. Um relevante Textüberschriften zu entwerfen, könnten Sie folgende Punkte berücksichtigen:
- Stellen Sie eine provokante Frage, die eine Antwort verlangt oder eine Lösung anbietet.
- Weisen Sie auf etwas Kurioses hin, das jeder wissen muss.
- Nichts zieht mehr an als Skandale, bauen Sie solche ein, wenn es sich anbietet.
- Machen Sie durchaus Versprechungen, die Sie aber auch halten können.
- Sprechen Sie Bedürfnisse an und machen Sie Wünsche daraus.
- Lenken Sie die Aufmerksamkeit auf wichtige Informationen.
Nicht nur die Überschriften der Anzeigen, sondern auch der beschreibende Anzeigentext muss gut durchdacht sein. Fügen Sie auch hier Suchwörter ein und stimmen Sie den Content mit der Landing Page ab. Hier ein paar Tipps zum Erstellen von Google AdWords Anzeigentexten:
- “Call to action”, achten Sie auf präzise Handlungsaufforderungen.
- “Reason why”, erklären Sie klar den Nutzen der angepriesenen Seite.
- Verknappung, machen Sie auf begrenzte Angebote oder Fristen aufmerksam.
- Schreiben Sie in ganzen Sätzen oder mit klar getrennten (Komma, Bindestrich) keywords.
- Erwähnen Sie klare Vorteile, wie beispielsweise Standortnähe etc.
Auch die Ziel-URL wird bei der AdWords Textanzeige sichtbar. Dabei kann die URL der verlinkten Zielseite von der angezeigten URL abweichen. Nur die Domain muss dieselbe sein.
Ein Beispiel: Sie verweisen mit der Anzeige auf die Seite www.ihredomain.de/produkte/id20715.htm, können aber in der Textanzeige die Anzeige URL www.ihredomain.de oder www.ihredomain.de/produktname benennen.
Twittern steht für “zwitschern” und das ist kein allzu neuer Begriff im Web 2.0.
Bei Twitter kann man Tweets (einzelne Nachrichten mit 140 Zeichen) schreiben. Wenn jemandem diese Tweets zusagen, kann er dem Schreiber folgen (follow) und sieht danach alle weiteren Kurznachrichten dieses Users. Zu Beginn sah man auf Twitter jede Menge uninteressantes Zeug, denn eigentlich wurde nur die Frage “Was tust du gerade?” beantwortet.
Mittlerweile sind die Inhalte bei Twitter relevanter und auch für Unternehmen sinnvoller geworden. Diese betreiben beispielsweise ein Wissensmanagement, indem sie Mitarbeiter, aber vor allem auch potentielle Neukunden mit aktuellen Informationen versorgen. Des Weiteren kann man nützliche Links posten, auf neue Angebote hinweisen oder Produkte bewerben.