Matthias Kurwig, CEO Neoogilvy Worldwide in New York, weist auf die Wichigkeit von Social Media für Unternehmen hin:
“Die Nutzerzahlen sind so gigantisch, dass es sich keiner leisten kann, diese Kanäle zu ignorieren. (…) Der häufigste Fehler ist, dass Unternehmen Social Media betrachten wie klassische Werbeträger. Sie lassen sich nicht auf einen ernsthaften, kontinuierlichen Dialog ein und versuchen zum Beispiel, Inhalte zu kontrollieren und Kritik auszublenden. (…) Einige Websites kriegen heute schon mehr Traffic über Facebook als über Google, und die Macher werden einen Weg finden, diese Weiterleitung mit Werbebotschaften zu verbinden.”
vgl. Fachzeitschrift Absatzwirtschaft, Ausgabe 06-2010, Seite 49
Durch die Analyse einer großen Menge von Tweets kann man Rückschlüsse über Zielgruppen ziehen und Vorhersagen für den Erfolg von Produkten am Markt treffen.
Bernardo Hubermann, Direktor des Social Computing Lab bei Hewlett Packard sagt: “Twitter ist nur ein Beispiel für Social Media. Wir könnten auch andere Blogs nutzen. Aber wie gesagt können wir den Erfolg und Misserfolg von Produkten vorhersagen.”
Hubermann führt weiter aus, dass auch Werbekampagnenerfolge und eventuell sogar Wahlausgänge mit den Daten von Tweets prognostiziert werden können. Allerding muss auch die Datenmenge angemessen groß sein. Zu Testzwecken bei Einspielergebnissen von Kinofilmen wurden beispielsweise 2,89 Mio Tweets von 1,2 Mio Nutzern unter die Lupe genommen.
vgl. Fachzeitschrift Absatzwirtschaft, Ausgabe 06-2010, Seite 30
Eine neue Guerilla Attacke kursiert durchs Netz! German Wings greift Konkurrenz an.