Mittlerweile ist es bereits Usus, dass jede noch so kleine Firma eine eigene Facebook-Seite betreibt. Wenn Sie die Entscheidung zugunsten einer eigenen Unternehmensseite im sozialen Netzwerk fällen, sollten Sie dies auf gar keinen Fall nur halbherzig machen. Denn für ein Unternehmen gibt es kaum etwas Schlimmeres als eine ungepflegte und verkümmerte Facebook-Seite. Behalten Sie dabei immer den Kunden im Auge und bieten Sie ihm Informationen, nach denen er sucht.

Nachfolgend finden Sie acht Tipps für Facebook-Business-Pages, die Sie auf jeden Fall beherzigen sollten.

1. Strategischer Aufbau

Bevor eine Facebook-Business-Page ins Leben rufen sollten Sie sich einige Fragen durch den Kopf gehen lassen. Was wollen Sie mit Ihrer Facebook-Seite erreichen? Eine Umsatzsteigerung oder einfach nur eine höhere Reichweite? Sehen Sie sich Ihre Zielgruppe genauer an und entscheiden dann, wann welche Informationen gefragt sind.

2. Anständige Repräsentation des Unternehmens

Wie im täglichen Leben entscheidet auch in der Berufswelt oft der erste Eindruck, ob ein Kunde bei Ihnen einen Einkauf tätigt oder ob er schnell wieder das Weite sucht. Genau deshalb sollten Sie sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen und sich und Ihr Unternehmen bestens präsentieren. Das beginnt bereits bei der Auswahl der Image-Foto. Verwackelte oder unscharfe Bilder wirken ebenso unseriös wie etwa schlecht gemachte Grafiken. Nehmen Sie sich daher also entsprechend viel Zeit bei der Auswahl der richtigen Bilder.

3. Nicht zu viele Informationen

Selbstverständlich möchten Kunden, die Ihre Facebook-Business Page besuchen, gerne mehr über Ihr Unternehmen und die dort angebotenen Produkte wissen. Dennoch sollten Sie es aber auch diesbezüglich nicht übertreiben. Denn zu viele Informationen ebenso wie zu wenige bis gar keine können potenzielle Kunden abschrecken. Versuchen Sie daher, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Für den Anfang macht es mitunter Sinn, 1-2 fixe Zeiten am Tag festzulegen, in denen Sie Ihre Kunden mit einem neuen Post auf den Laufenden halten. Achten Sie gerade in der Anfangsphase darauf, dass Sie sich täglich an Ihren Plan halten, denn fehlende Zuverlässigkeit ist ein weiterer Grund für die Besucher, auf das X zu klicken.

4. Richtiger Umgang mit Facebook

Auf den ersten Blick mag Facebook, sowie alle anderen sozialen Netzwerke, auch relativ simpel wirken. Dem ist aber ganz und gar nicht so. Denn gerade bei näherer Betrachtung werden Sie unter anderem feststellen, dass Besucher und Kunden, die Ihre Facebook-Business-Seite geliked haben, nicht jeden Post zu sehen bekommen. Machen Sie sich daher schon im Vorfeld einen genaues Bild von Facebook und lesen Sie sich sorgsam ein, damit Sie beim Start genau wissen, wie Sie vorgehen müssen, um Ihre Kunden auch wirklich mit allen notwendigen und gewünschten Informationen zu versorgen.

5. Reaktionen zeigen

Mit den ersten Kunden dauert es in der Regel nicht sonderlich lange, die ersten Rückmeldungen auf Ihrer Facebook-Business-Seite zu finden sein werden. Ganz unabhängig davon, ob es sich hierbei um positive oder negative Meinungen handelt, sollten Sie die Posts nicht unkommentiert lassen. Für viele Kunden strahlen schnelle und freundliche Reaktionen ein Gefühl von Sicherheit und Zuverlässigkeit aus. Lassen Sie sich diese einfache Möglichkeit, für Ihre Kunden da zu sein, nicht entgehen.

6. Weisen Sie auf Facebook hin

Wann immer sich Ihnen die Gelegenheit bietet, verllinken Sie auf Ihre Facebook-Business-Page. Bestimmt haben Sie schon einmal das kleine, blaue Symbol für Facebook gesehen. Dies können Sie an allen möglichen Stellen, zum Beispiel auf einer Visitenkarte, in versendeten E-Mails oder auch direkt auf Ihrer Webseite bzw. im Online-Shop einbinden. Dadurch sorgen Sie dafür, dass noch mehr Besucher und potentielle Kunden den Weg zu Ihrem Facebook-Firmen-Account finden.

7. Facebook-Anzeigen

Das soziale Netzwerk bieten seinen Mitgliedern zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten, um Werbung für das eigene Unternehmen zu schalten. Diese Idee sollten Sie keinesfalls außer Acht lassen. Denn es gibt zum Beispiel einen kleinen „Boost“, der dafür sorgt, dass Ihre eigenen Beiträge auf passenden anderen Seiten gezeigt werden, wo potentielle Kunden zu finden sein könnten.

8. Nicht zu viel Werbung

Als letzten Punkt gilt es darauf zu achten, dass Ihre Facebook-Business Seite nicht zu einer reinen Werbeplattform verkommt. Natürlich ist es erlaubt, regelmäßig über die neuesten Angebote zu informieren, jedoch sind dazwischen auch andere Beiträge gefragt. Hier kommt nämlich die sogenannte 80/20-Regel zum Tragen. Dabei sollen auf 80% Inhalt und Unterhaltung etwa 20% Werbung und Angebote kommen. Im Grunde genommen heißt das also, dass zwischen zwei Angeboten oder Werbungen drei bis vier andere Posts wünschenswert und sinnvoll wären.